Untergehen ist das Eine, unter der Oberfläche bleiben das Andere. ;-)

Donnerstag, 28. April 2011

Friedhofsbummel – ein Lagebericht


Das Wetter war nicht das, was ich mir für mein Vorhaben gewünscht habe. Der Himmel hing zwar schlaff, grau und nass, wie ein ungebleichtes, 300 Jahre altes Leichenhemd zwischen den Bäumen, aber es war nicht das typische Beerdigungswetter, wie man es aus alten, englischen Schwarz/Weiß-Filmen her kennt. Es war auch nicht das kalte, graue Novemberwetter, bei dem man gewöhnlich Leichen im Stadtpark findet. Es hatte etwas von Beiden, war aber dem Leben zugewandter gestimmt. Das lag schlicht daran, daß wir Frühling haben und die Natur nunmal erwacht. Das macht sie auch auf einen Gottesacker, und sie ist die Einzige, die das tut ohne Angst und Schrecken zu verbreiten.

Die Idee für meine Exkursion stammt aus einem benachbarten – schräg gegenüber – Blog, dessen Inhaber gern auf bedeutenden Friedhöfen lustwandelt und dabei schöne Photos von schönen Gräbern macht. Die Ästhetik des Todes, des Dahinsiechens oder des plötzlich und unerwarteten Verbleichens – bzw. das, was die Hinterbliebenen und die Friedhofsverwaltung daraus machen – übt auch auf mich eine gewisse Faszination aus und so beschloß ich den Neuen Annenfriedhof, der bereits im besagten Blog eine lobende Erwähnung fand, zu besuchen.

Den Tod hatte ich auch lange nicht vor Augen – die letzte Beerdigung der ich beiwohnen mußte, ist schon etwas länger her und sie war auch völlig unspektakulär – und so machte ich mich, trotz des etwas unangepaßten Wetters, heute früh auf den Weg, um seinen Spuren zu folgen.

Sicher gibt es Dinge, die einem wichtiger erscheinen mögen, als am frühen Vormittag sich in die Schar der Rentner zu fügen, die mit Graberde, Grabgabelchen und Planztöpfchen voller Stiefmütterchen zu den Grabfeldern pilgern, aber wer weiß schon, wann ich wieder einmal dazu kommen werde, einen Friedhof freiwillig zu besuchen? Keiner.

Des Todes Spuren führten mich erstmal zu meinen Auto. Das soll nicht heißen, daß seine TÜV-Plakette unwiderruflich abgelaufen ist, nein, aber die Straßenbahnfahrkarte hätte mich ein kleines Vermögen gekostet, was ich mir nur zu verschleudern erlauben würde, wenn es meine letzte Fahrt auf einen Friedhof gewesen wäre. Aber so – sozusagen als Wiedergänger – sind die zwei Euro in etwas Nahrhaftes, vielleicht in eine Bockwurst mit Brötchen, besser angelegt. Obwohl der, der die zu diesen Wucherpreis anbietet auch auf den Friedhof gehört. Vielleicht haben sie ja tatsächlich dort eine Würstchenbude aufgemacht. Lohnen würde sich das, bei der Rentnerschwemme jeden Tag, bestimmt.

Diese letzte Beerdigung liegt wirklich schon eine Weile zurück. Die muß im Sommer 2006 gewesen sein, als es so brütend heiß war. Da lag er auf meinem Parkett und rührte sich nicht mehr. Hitzschlag. Vermute ich. Oder er ist verdurstet. Wasser hatte er ja keins mehr. Vergessen. Ich, das Wasser. Also habe ich ihn aufgehoben und zum Auto getragen. Der wog auch fast nichts mehr. Vielleicht ist er ja verhungert. Egal. In dem Kofferraum sah er so verloren aus, daß er mir beinahe leid tat. Kein Mitleid. Meine Schwester war im Urlaub, so daß ich auf ihrem Grundstück meinen Plan ungestört umsetzen konnte. Wenn sie da gewesen wäre, hätte ich sicher einen Kaffee trinken und ihr erzählen müssen, wie er umgekommen ist. Aber so konnte ich ihn auch an einem Ort meiner Wahl entsorgen, ohne ellenlange Diskussionen über das Für und Wider meiner Platzwahl führen zu müssen. Die Beerdigung an sich ging fix. Ohne Salutschüsse, ehrendes Gedenken und so einen Firlefanz zog ich sie in Minutenschnelle durch. Die Gehwegplatte habe ich hochgehebelt und den Vogel, den Wellensittich, aus 1,50m Höhe auf seinen letzten Freiflug geschickt. Etwas zerfledert trudelte er herunter, gehorchte aber den Gesetzen des freien Falls, was mich etwas besänftigte, fügte er sich doch zu Lebzeiten meinen Weisungen nie. Die Platte knallte herunter, ich trat sie wieder fest und die Festivität war beendet. Sicher hätte ich seinen Sargdeckel mit einem Permamentmarker und einem Kreuz markierend besudeln können. Aber für die vollgeschmierte Gehwegplatte hätte mich meine Schwester gesteinigt und den toten Vogel besucht höchstens eine hungrige Katze. Diese braucht keine Inschrift, sondern eine Idee, wie sie unter die Platte kommt.


Steinigen ist ein schöner Übergang. Der Friedhof lag vor mir und die Imbißbude hatte natürlich zu. Ich habe keine Ahnung, wann die aufmachen, denn Öffnungszeiten – wie sie eigentlich zwingend vorgeschrieben sind – konnte ich nirgendwo entdecken. Aber vor dem Kiosk kann man, wie der helfende Hinweis aus dem Nachbarblog beschrieb, wirklich gut wenden, und so ein Wendeplatz gehört, für mein Dafürhalten, eigentlich vor jeden Friedhof und damit in die Friedhofsordnung.


Geparkt habe ich meinen Wagen dann in einer Seitenstraße, und in den Friedhof bin ich über einen idyllischen Nebeneingang geschlüpft. Logisch. Ich war ja inkognito unterwegs. Solche verträumten Dienstboteneingänge machen sich ganz gut, wenn man in aller Stille beerdigt, oder, wie man so schön sagt, eine Ehe auf katholisch geschieden wird.


Gleich zu Beginn meiner Patrouille entdeckte ich meinen zukünftigen Sommerwohnsitz. Was kann es Schöneres geben, als bei der größten Hitze auf einer Bank, in einer kühlen Nische, zu sitzen und zu hören, wie es leise von unten gegen die Grabplatte pocht?


Die Toilette ist auch gleich nebenan. Kurze Wege sind im Alter wichtig. Mein Bermuda-Dreieck, in dem ich für diesen Sommer zu verschwinden gedenke, ist somit abgesteckt: Imbißbude, Bank in der kühlen Nische und Toilette. Perfekt! Nur Montags, vor 9.00 Uhr, muß ich ins Gebüsch pinkeln. Laut Schild wird da die Örtlichkeit hygienisch gereinigt. Was immer das auch sein mag. Hoffentlich wird sie dabei auch sauber.
20 Cent für einen Stuhlgang zu entrichten heißt, sich einer moderaten Preisgestaltung zu beugen. Hauptsache ist, die dafür installierte, moderne Technik funktioniert immer zuverlässig. Dies wage ich zu bezweifeln, denn das Schloß zeigt deutliche Spuren, die mehrere gewaltsame Aufbrüche nur mangelnd kaschieren.


Als vertrauensbildende Maßnahme wurde gleich daneben ein High-Tech Zahlenkombinationsschloß angebracht. Funktioniert der Münzeinwurf nicht mehr, weil er durch einen unpassenden Knopf von einer Dederonkittelschürze unsachgemäß blockiert wurde, kann man das Schloß durch die Eingabe des richtigen Zahlencodes wieder freischalten. Ein Schloß mit einem normalen Schlüssel hätte es zwar auch getan, aber was passiert, wenn der Schlüsselbevollmächtigte selbst einsitzt? Nichts. Den Schlüssel kann man nicht durch den Türspalt nach außen schieben, die Zahlenkombi aber einer zu Hilfe eilenden Fachkraft durchbrüllen.


Beeindruckend für mich ist die überdurchschnittlich, nach der Gaußschen Normalverteilung (siehe auch: Mathematik des Todes) errichtete, hohe Anzahl an Wasserspendern und Ausleihgießkannen. Für jedes Gräberfeld gibt es, je nach Belegung, mindestens eine Workstation. So wird ein ungezügeltes Drängeln und Schubsen verhindert.


Die Hydranten funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Rechts am Hahn drehen und vorn strömt das Wasser. Das geht ganz ohne zu erwerbende Metallchips, wie sie sonst bei den Duschen auf Zeltplätzen üblich sind. Herrlich! Jetzt muß ich nur noch herausbekommen, wie ich den Duschschlauch an den Hahn bekomme. Ein Gewinde dafür ist nicht zu entdecken. Mit einer Gummimuffe? Irgend etwas werde ich schon erfinden. Ich kann mich ja im Sommer unmöglich in der Hocke, gebückt oder halb liegend erfrischen. Was sollen denn die Leute von mir denken?


In den Workstation integriert ist auch eine kombinierte Abfallsammelstelle, die aufgrund ihrer Höhe einen etwas befremdlichen Wühltischcharakter zur Schau stellt. Eine grüne Tonne bietet Plastikmüll feil und Rechterhand sorgt ein Drahtverhau für die schnelle Kompostierung von organischen Abfall. Die Beschilderung ist für heranwachsendes, des Lesens kundigen Publikum, aufgrund dessen frühen Entwicklungsstadium geschuldeten, ungünstigen, weil zu niedrigen Blickwinkels, etwas irritierend. Aus ihrer Höhe betrachtet, können sie so schnell falsche Schlüsse über das Geschehen auf einem Friedhof ziehen. Das eine pädagogische Begleitung Heranwachsender gerade auf Gottes Äcker unabdingbar ist, wird einem so etwas schmerzlich vor Augen geführt.


Womit wir bei den Gräbern an sich wären. Kurz: Es gibt Wichtigeres auf einem für Leichen befriedeten Hain. Für mich zumindest. Auf den Grabsteinen steht eh immer das Selbe. Oben ein sinnfreier, frommer Spruch, darunter die Eckdaten des Verblichenen und im Zweifelsfall ein Hinweis auf seine Talentlosigkeit in beruflichen Dingen. Das war es dann schon. Meist verschleiern – oder führen vorsätzlich in die Irre – zusätzlich aufgestellte Plastiken das wahre Andenken an den teuren Toten. Auf dem Bild oben könnte man meinen, daß dort die Erfinderin des Handys ihre letzte Quasselrunde gefunden hätte, in Wahrheit aber, bei einer genaueren optischen Prüfung, handelt es sich wahrscheinlich um die Urheberin des Papiertaschentuches oder der Küchenrolle. Möglich ist aber auch, daß es nur ein Sinnbild stiller Trauer ist.


Diese Trauer bleibt dem modernen Hinterbliebenen leider meist verschlossen, wie das Übel der um sich greifenden Blitzbeerdigungen zeigt. Etwas ausgebrachter Grassamen würden den Spuren wütender Erdbohrer gut tun und es muß ja nicht der teure Sport- und Spielrasen sein – der empfindlichere Schattenrasen käme dem Anlaß sogar besser gerecht.



Man kann natürlich auch auf Zeit spielen und der Natur freien Lauf lassen, wie es oben schön zu sehen ist. Ist alles erstmal von Efeu berankt, sind auch die Spuren längst vergessener Gräber getilgt, und man kann ohne Gefühlsduselei mit der Planierraupe darüberheizen und somit Wegbereiter für neue Erdlöcher sein, die wiederum Vergangenes tilgen.
Das schöne am Neuen Annenfriedhof ist auch seine offene und sehr freizügige Bebauung, die seinen parkähnlichen Charakter unterstreicht. Die Gräberverteilung erfolgt scheinbar über einen Zufallsgenerator und nicht über eine streng reglementierte Ordnung. Da laden große, freie Wiesen zum Verweilen ein. Ich darf im Sommer unter keinen Umständen mein Grillzeug zu Hause vergessen. Immer nur an der Imbißbude speisen, wird auf die Dauer doch zu langweilig.


Vielleicht nehme ich, zu meiner Zerstreuung und Erbauung, den einen oder anderen Vierbeiner aus der Nachbarschaft oder dem Freundeskreis mit in den Sommerurlaub, und gehe mit ihm eine gepflegt Hunderunde am Rande des bunten Treibens? Hier an der Mauer entlang? Ein bißchen Bewegung täte den Viechern ganz gut.


Hier müssen wir auch nur geradeaus laufen, was bei der zu erwarteten Hitze unseren Intellekt nicht zu überfordern verspricht. Dieser Weg ist bestimmt ein nach oben offenes Wurmloch, was direkt in die Lobby einer Abdeckerei führt. Ich werde mich gegebenenfalls – wenn das Verhalten des Köters nicht meinen bescheidenen Wünschen entspricht – daran erinnern und seinen letzten Gang begleiten. Ich gehe mal davon aus, daß der Besitzer des Tieres grundsätzlich nichts gegen meine Einstellung zu diesem Thema einzuwenden hat, sonst würde er mir das Tier nicht auf den Friedhof mitgeben.


Auf eine Besonderheit auf diesem Areal muß ich noch abschließend hinweisen. Die vielen ausgewiesenen Baustellen sind nur reine Dekoration und so alt, wie der Friedhof selbst. Da tut sich gar nichts.


Hinter einer aber verbirgt sich ein blühender Garten, der schwerst romantisch inmitten berstenden Zerfalls angelegt wurde. Eine wahre Augenweide tut sich einem da auf. Ich kann nur jedem empfehlen, beim nächsten Bummel über den Neuen Annenfriedhof darauf ein Auge zu werfen.


Was bleibt, ist Bockwurst. Auf die Imbißbude direkt vor dem Haupteingang ist scheinbar kein Verlaß. Die stoßfesten Jalousien sind immer noch unten, aber schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, bietet der Fleischer die Würstchen zu einem unschlagbaren Preis von sagenhaften 50 Cent an.

Eine, zwar noch ausfeilbare, schöne Grabinschrift gab es doch: Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen.

Den Notausgang vom Ganzen hätte ich jetzt beinahe vergessen. Da ist er:

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  2. Da denk ich beim anfänglichen Lesen, an der Stelle, wo der Imbiss zu hat, weil auch von 2 Euro die Rede ist, endet das ganze sicherlich mit einer Sicherheitsbockwurstpointe, sonst hätte er den Fleischer schräg rüber erwähnt. Aber aufgeweckt, wie du bist (man spricht auch davon, die Bockibrille aufzuhaben), ist dir das natürlich nicht entgangen!

    Neuntes Foto von unten: Haben sich da die letzten Opfer der Kühlemorgener Pestepidemie in Richtung Kesselsdorferstraße freigebuddelt?

    Gemürlich sieht das allemal aus, ich schiebe diesen Friedhof auf meiner Liste der Dinge, die ich sehen will, bevor ich selber tot umkippe, also ein ordentliches Stück vor.

    Was den Lokus angeht. Da hab ich noch ein Foto vom Hosterwitzer Friedhofsklo... Ich sage nur Deckel mit Henkel zum selbst hochheben. Werde es dieser Tage mal hochladen. Bäääh!

    Grillen auf dem Friedhof... Da fiele mir ein cooler Filmtitel ein: Bratwurst des Todes, Teil 2 - Senf of Death. Demnächst beim ZDF, zweiteilig, Veronica Ferres spielt Heino Ferch. ;o)

    PS: Ersteintrag wegen gravierender Tippfehler kopiert, gelöscht, bearbeitet und neu eingefügt. Hunger macht unkonzentriert... Muss erst mal was mumpeln...

    AntwortenLöschen
  3. Klar Octa, das neunte Bild von unten. *g*

    Von außen macht der Friedhof mehr her, als von innen. Das imposante Gebäude am Eingang verdeckt viel Leere. Selbst ist es völlig verottet. Man hat den Eindruck auf einem sizillianischen Mafiagräberfeld zu sein, daß seit 1810 geschlossen ist. Ansonsten gibt es eben viel Platz für Gemütlichkeit. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

    AntwortenLöschen
  4. Ach ja die Bockwurst. Mist! Ich bin vorhersehbar. *g* Aber mit Aufgewecktheit hat das wenig zu tun. Ich wohne ca. 5-10 Autominuten vom Wurstmaxe entfernt und komme öfter daran vorbei. Allerdings habe ich selbst dort noch keine verspeist. Muß ich nachholen.

    AntwortenLöschen
  5. sieht das nur so aus, oder muss man sich beim notausgehen ducken, damit man nicht frisch geköpft hintüber wieder gen friedhof stürzt?

    AntwortenLöschen
  6. Gemessen am schräg dahinter liegenden Fenster, ins Verhältnis gesetzt mit einer DIN-Friedhofsmauer und ganz abgesehen von der, vom Gesetzgeber veranlassten Schnitthöhe für Randlaub, wird der obere Pfosten bei 2,18m liegen. Könnte also knapp werden. ;o)

    Von oben wäre es das 11. gewesen, also der längere Weg. ;o)

    AntwortenLöschen
  7. Korrekt. Die DIN für Friedhofsmauern und für Notausgänge muß ja zwingend eingehalten werden, sonst hätte die Baupolizei schon alles dicht gemacht. In diesem Fall wäre man diesem Ungemach auch leicht entgangen, da sich der Geh-/Fluchtweg problemlos absenken läßt.

    Dahinter verbirgt sich übrigens, im dezenten Abstand, ein kleiner Parkplatz für den Fluchtwagen.

    AntwortenLöschen
  8. Wow, dieser Blog roch mir gar nicht so nach DIN-Normen ... aber gut zu wissen, dass ich noch wachsen darf, bevor ich nicht mehr durch eine genormte Fluchttüre passe .... ;o)

    AntwortenLöschen
  9. Über die Breite des Notausgangs habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber jetzt, wo du es sagst: Ich denke mal, daß du nicht mehr so sehr wachsen kannst, um da nicht mehr durchzupassen. ;-)

    AntwortenLöschen
  10. Du verwechselst da was. Ich habe nicht vor, mich da quer durch zu rollern ... ;o) - oder doch?

    Ich glaub, Du kannst Dich durchaus trauen, meine Frage zu beantworten ... es ist ja nicht so, dass Du Deine "liebenswerte Art", wie Du sie nennst, aktiv versteckst ... Vorausgesetzt, du hast überhaupt eine - eine Antwort meine ich ...

    AntwortenLöschen
  11. Ich verwechsele immer etwas. Das steht in meiner DIN so drin.

    Gut. Ab jetzt werde ich deine Fragen beantworten. Vorausgesetzt, mir fällt eine Antwort ein.

    AntwortenLöschen
  12. Wir können ja leicht anfangen.
    Mit Antworten, die es gibt zum Beispiel:

    Wie bist Du denn auf meinen Blog gestoßen?

    (btw - ist sich selbst verwechseln auch in der DIN til_o. vorgesehen?)

    AntwortenLöschen
  13. Welchen til_o. meinst du?

    Abends schau ich mir ab und zu Blogs an. Die, die gerade was verzapft haben. Dabei warst eben du. Das müßte sogar dein erster Eintrag gewesen sein. Der in dem dir deine Mitmenschen empfohlen haben einen Blog zu eröffnen. *g*

    AntwortenLöschen
  14. Wie viele tilo_s bist Du denn? :o))

    AntwortenLöschen
  15. Was meinst du mit »Welchen til_o. meinst du?«?

    Bist du ne multiple Persönlichkeit? Also so was wie William und Kate, gefangen im Körper eines Bockwurstkochs? ;o)

    AntwortenLöschen
  16. Nein, ich habe vielleicht ein multiples Ding an der Waffel aber ansonsten bin ich einpersönlich veranlagt. Zumindest weiß ich nur von einer. Meine Bemerkung lief unter der Rubrik »Verwirrung stiften«. Das ist eigentlich das Hobby von Zaza aber ich dachte mir, probier es auch mal.

    AntwortenLöschen
  17. Mach Dir nix draus, das gehört dazu, dass Du Dich als einpersönlich erlebst. Irgendwer unter Euch weiß da offenbar mehr ... ;o)

    AntwortenLöschen
  18. Das hat eindeutig der wissende til_o. geantwortet ;o)

    AntwortenLöschen
  19. Woher du nur immer deine Ideen nimmst! Aber mal was anderes - Ich bevorzuge dann doch lieber den Friedwald :-S

    Grüßle Manu

    AntwortenLöschen
  20. Meine Asche können sie in den Garten kippen. Dort freuen sich dann meine Atome auf die nächste Supernova.

    Aber so zum schlendern ist ein Friedhof eine feine Sache. Ein Friedwald wäre natürlich noch besser Manu. Im Spätsommer. Da kann man auch gleich Pilze sammeln.

    AntwortenLöschen
  21. Was ist denn hier los? Habe kaum Zeit den Hauptext zu lesen und dann muss ich feststellen, dass die Kommentare jetzt auch noch soviel Zeit kosten. Ist aber schön, dass es so ist. Könnte mir als zeitsparendere Maßnahme eine laue Sommernacht bei mir im Garten vorstellen, wo man gemeinsam seine Empfindungen, seinen Frust usw. über Tilos Texte ausleben könnte. Da könnte ich vielleicht auch erfahren, über welchen Gehwegstein ich erfurchtsvoll schreiten sollte, weil da jemand begraben liegt.

    AntwortenLöschen
  22. @Mali: Neben der Laube, der Weg zu den Himbeeren. Einer liegt da seit 2004, der andere seit 2006. Welche Platten genau, weiß ich nicht mehr.

    @Zaza: Der til_o. weiß jetzt noch mehr: Gestern war ich im Lidl mondän shoppen. *g* Der Gang zwischen den Regalen war völlig leer, trotzdem versperrte mir ein orientierungsloses Kind den Weg bis seine völlig orientierungslose, weibliche, Aufsichtsperson mir mit den Worten zu Hilfe eilte: »Fine, geh mal rüber, da kommen Leute!« Alles klar?

    AntwortenLöschen
  23. Autsch .... hast Du sie denn gleich mal gefragt, wie viele Leute sie denn da kommen sieht???

    AntwortenLöschen
  24. Nein, habe ich nicht. 1. Weil Frauen immer maßlos übertreiben müssen, obwohl diese Frau über vierzig war, sich also eines ungebremsten Kontrollzwanges erfreuen dürfte, ist ihre Antwort mit Sicherheit nicht objektiv, sondern mit Erfahrungen ihres bisherigen Lebens eingetrübt. 2. Ich prinzipiell keine Frauen anspreche, die unzweifelhaft nicht nur nach einer 1:1 Betreuung lechzen, sondern diese auch dringend benötigen. Und 3. Reicht mir ihre Kernaussage »Leute« völlig. Mehr muß ich nicht wissen. ;-)

    AntwortenLöschen
  25. Oh, ein wahrer Zyniker.

    Was verstehst Du denn unter einer 1:1 Betreuung?

    AntwortenLöschen
  26. Na ja Til_o,

    nicht nur zum schlendern ist so ein Friedhof gut, man könnte auch shoppen gehen oder so Erlebnisse mit Autogenem Training machen. So manch angeschlagenes Seelchen kam da anschließend schon locker und entspannt zurück :-)

    Pilze im Friedwald? Und du meinst die sind genießbar? Wobei - warum nicht? So ein wenig kaltgeräuchertes Aroma auf einem Pilz dürfte nicht schaden.

    Gr. Manu

    AntwortenLöschen
  27. Nein, bei mir wurde nur Sarkasmus, also Ehrlichkeit diagnostiziert.

    »Die intensive sozialpädagogische Einzelfallbetreuung ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und auf die individuellen Bedürfnisse des Jugendlichen zugeschnitten (§ 35 KJHG). Der Betreuungsschlüssel dieser Hilfeart ist 1:1« also ein Betreuer kümmert sich ausschließlich um die zu Betreuende, die Frau, Geliebte, Ehefrau und so weiter. Das ist meine Interpretation und daher nicht allzu ernst zu nehmen.

    AntwortenLöschen
  28. Asche zu Asche, Staub zu Staub und aus einer Pilzvergiftung werden wieder Pilze.

    AntwortenLöschen
  29. Der sorbische Geheimdienst wollte den pietätverströmendsten Blog mit einem Orden auszeichnen. Hab deinen vorgeschlagen! ;o)

    AntwortenLöschen
  30. Ich fühle mich nachhaltig geehrt. Der erste Preis müßte eine stille Kreuzigung mit urkundlicher Erwähnung in der Dorfchronik sein. *jubel*

    AntwortenLöschen
  31. Vielleicht spendieren sie Dir ja auch einen Grabstein, gegen den Du dann von unten leise klopfen kannst ... ;o)

    AntwortenLöschen
  32. Ich bitte darum. *g* Allerdings werdet ihr zusammenlegen müssen, um mir so eine Platte zu stiften. Die Sorben sind da knickrig. Dafür braucht ihr auch nichts einmeiseln lassen. Für Danksagungen reicht der Platz eh nicht.

    AntwortenLöschen
  33. Nun, die Danksagungen könnten ja auf der Platte gesteppt (getanzt) werden ... life performed. Da ist Dir dann da unten nicht so langweilig. :oD

    AntwortenLöschen
  34. *gggg* Gut, nach mir der Steptanz. Was solls. Aber bei so viel Aufmerksamkeit dürfte ich die erste Leiche sein, die post mortem vor Scham errötet.

    AntwortenLöschen
  35. Wenn DU Dich mit unter die Platte neben Deinem Sommerwohnsitz legen würdest, fiele das mit dem Rotwerden gar nicht mehr auf .... und die sieht auch recht stabil aus - in Hinblick auf das Gesteppe meine ich. ;o)

    AntwortenLöschen
  36. Stimmt. Stabil muss sie sein. *g*

    Und nun ab ins Bett! Noch ein Rätsel hochjagen und dann werde es dunkel. Morgen früh klingelt der Kaffee wieder.

    AntwortenLöschen