Untergehen ist das Eine, unter der Oberfläche bleiben das Andere. ;-)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Nachtrag Hofbrauhaus zu Dresden


Als erstes muß ich mich berichtigen: Die 0,33l Flaschen wie auf dem Photo gab es auch im Westen. Zwei der Flaschen habe ich nun erbeutet. Wie zu erwarten wurde es für das Hofbrauhaus abgefüllt. Da steht weiter drauf das es ein frischer Biergenuß aus Sachsen »nach Originalrezeptur« wäre. Was immer das auch bedeuten mag: Es wäre eine Dresdner Spezialität. Nun gut.


Aber jetzt wirds knifflig. Das ungefilterte Kellerbier mit der Bügelflasche wird ja auch angepriesen, aber es ist nirgends zu entdecken. Doch, am Infostand steht eine Palette mit Bierkästen. Darin sind Bügelflaschen mit einer trüben Flüssigkeit. Das Kellerbier? Aber auf den Kästen steht etwas von Altenmünster Brauer Bier und die Flaschen sind ohne Etikett. Merkwürdig. Die Frau vom Info-Stand verhält sich auch auffällig. Sie werkelt da hektisch vor sich her. Was macht die da bloß? Etiketten auf die Flaschen kleben? Die vom Dresdner Hofbrauhaus? Tatsächlich. Zu was soll das gut sein?

Naja, EINERLEI. Die trübe Brühe kaufe ich mir, wenn die Etikettiermaschine ihren Job erledigt hat. Das andere Bier verkosten heute meine Mädels. Ich selbst trinke ja kein Bier. Zumindest momentan nicht.

Kommentare:

  1. Oha, hier geht´s ja hintereinander weg. Zumindest, seitdem du eher dem Edeka, als der gehobenen Literatur fröhnst. ;o)

    Das ist doch schon mal ein Hinweis auf die Herkunft der Lohnabfüllung. Altenmünster füllte zum Beispiel ein sogetauftes "Bäcker Krone" ab, was es dann zur erfrischung in, ähem, Back Shops gibt. Kellerbier ist nichts anderes als Zwickel, also frisches, unfiltriertes Bier, hat also noch alle Schwebstoffe, ähnlich wie bei einem Weissbier. Da diese kürzer haltbar sind, lagerte man sie früher kühl und vor allem sicher vor Sonneneinstrahlung im Keller. Daher der Name.

    Spätestens jetzt sollte ich mich mal dort einschleichen!

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    1. Bäcker Krone wird im Torgauer Brauhaus abgefüllt

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    2. Das Hofbrauhaus-Pils gibt's auch in Schwarz und kommt vom Böhmisch Brauhaus Großröhrsdorf.

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    3. Das Schwarze wurde später auch verkostet und als brauchbar eingestuft. Das Kellerbier hat sich inzwischen etwas rar gemacht. Was nicht so dramatisch ist. Für Freunde des trüben Genusses gibt es genügend Alternativen vor Ort. Zumindest im Sommer.

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  2. Ihr könntet ja mal die Etikettiermaschine befragen, ob sie weiß, was sie da beklebt ...

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  3. Müsste man wissen, wo sie steht. Bei Edeka können ja einige Geräte sprechen.

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  4. Na wenn ich Tilo richtig verstanden habe, ist sie blond und - sicher der Wiedereerkennbarkeit halber - auf einem der obigen Fotos abgebildet. Das sie sprechen kann, hab ich ihr einfach mal unterstellt.

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  5. Seltsam... da lässt der Knabe keinen Kommentar lange unkommentiert, aber seitdem er sich an zwei 0,33l-Geschossen gütlich tat, scheint er mehr Schlaf zu benötigen.

    Wir hoffen doch die blonde Frau ist ne Fee und keine Hexe!

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  6. So, jetzt bin ich auch munter. *g*

    Nee, Octa. Das Bier wurde von mir zur Verkostung freigegeben. Ich selbst habe nur die Etiketten studiert. Das ist zwar die Härte aber im Moment nicht zu ändern. Irgendwann werde ich mich höchstselbst der Lohnabfüllung stellen müssen und bis dahin hoffe ich, daß der Laden das Experiment mit der Hausmarke nicht einstellt. Das ist aber eigentlich nicht zu befürchten. Der Testbericht meiner Mädels folgt dann.

    Zaza hat mich richtig verstanden. Die Etikettiermaschine war blond und stand am Info-Stand. Ob das eine Hexe oder Fee ist – die Frage stellte sich mir nicht. Es gibt auch interessante Frauen. ;-) Fragen würde ich sie nach dem Bier nicht. Sicher spricht sie ein gewähltes Dresdner Deutsch aber sie mußte auch noch das Mindesthaltbarkeitsdatum auf jede Flasche stempeln. Dazu kommt noch ihr eigentlicher Job. Tabakwaren und Kondome verklingeln - die haut dich.

    Stimmt Octa. Über den Edeka tippen geht flugs – vor allem, weil ich das Lektorat übergangen habe und deshalb scharf gerügt wurde. Naja, ich gelobe mal Besserung. *g*

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