Untergehen ist das Eine, unter der Oberfläche bleiben das Andere. ;-)

Montag, 22. April 2013

Heute: Pilzkunde – der Pilz im Blumentopf





Gelber Faltenschirmling. Das klingt erstmal nach nichts. Aber laut Wikipedia ist dieser Pilz in unseren Breiten nur in Blumentöpfen anzutreffen. Eingeschleppt wurde er aus den Tropen, um unbedarften Hausfrauen das Fürchten zu lehren. Dabei sieht er nur aus wie ein Massenmörder, ist aber völlig ungefährlich. Solange man ihn nicht isst. Was dann passiert, weiß keiner so genau. Er steht zwar unter Giftverdacht, aber bewiesen ist das nicht. Vielleicht, weil noch niemand das Bedürfnis verspürte in einen schwefelgelben Pilz zu beißen. Wenn jemand ein blindes Zwergkaninchen sein eigen nennt und etwas experimentierfreudig ist – so selten soll der Schirmling ja nicht sein – kann der Wissenschaft einen großen Dienst erweisen. Nur Mut!

Kommentare:

  1. Aber Schnegge hat der Miesling nicht verschluckt, oder? Nicht, dass daher diese gelbe Farbe kommt. Hosentaschenalbatrosse sollen ja mächtig auf den abfärben, der sie isst. Sieht man z. B. beim Flamingo, der sich ja bekanntlich ausschließlich von orangefarbigen Kanarienvögeln ernährt.

    Guck lieber mal, ob es ihr gut geht, sähe ja blöd aus, sich stattdessen einen von diesen Pilzen in die Voliere zu setzen!

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  2. Nein, nix passiert. Schnegge ist wohlauf und der Pilz schon halb vertrocknet. Es ist alles nochmal gut gegangen. *g*

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