Untergehen ist das Eine, unter der Oberfläche bleiben das Andere. ;-)
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Freitag, 24. Januar 2014

Hausmitteilung: Hilfe!


Ja, Mutti, ich habe mich gefreut. Und ja, ich hatte mir einen Spielzeugpanzer zu Weihnachten gewünscht. Aber das war 1973! Was mache ich jetzt mit dem Teil? Braucht den jemand? Für den Garten? TÜV bis 11/2015. Allerdings gilt die Straßenzulassung nur für die Ukraine, Rumänien und Nordkorea. Wie schließt man einen Panzer kurz? Ich habe den Zündschlüssel versiebt. Abschleppen geht nicht, das haben die Bullen schon probiert. Hilfe!

Samstag, 23. November 2013

Mittwoch, 29. Juni 2011

98,6° Fahrenheit – Zeit für Unfug




Erstmal das längst überfällige Vidscho vom Wellenhuhn. Schnegge verhält sich darauf, wie eine normale Frau. Die tut nur schüchtern, hat aber Blut geleckt und bleibt bei mir. Die haut einfach nicht ab. Keine Chance. Der guten Frau gewähre ich den lieben, langen Tag Freiflug, wie es sich gehört. Den lieben langen Tag, auch Nachts, halte ich die Fenster für Paradiesvögel offen. Sie könnte also, wenn sie denn wollte, sang- und klanglos verschwinden, wie es sich auch gehört und sich eventuell einer Katze hingeben. Genug davon lungern ja im Garten herum. Aber die Kirsche denkt gar nicht daran und hält stur die Stellung. Mistvieh.


Von meinem Profi-Einkäufer gibts nix neues. Wie gehabt – eine Hand an der Kippe, die andere am Steuer, beobachtet er aufmerksam den Verkehr. Nur der Fußgängerüberweg ist ein anderer. Der Knabe könnte übrigens mit seiner Barttracht in jedem kaiserlich-österreich-ungarischen Film mitspielen. Als Kaiser persönlich oder als sein Hauptoberförster. Herrlich dieser Anblick. Da buddeln die Archäologen wie die Blöden nach Fossilien, dabei laufen die hier in DD-Cotta über die Straße. Wenn der – sagen wir jeden Morgen 9.00 Uhr – die Straße quert, könnte man eine Touristenattraktion daraus machen und Reisegruppen herlotsen. Oder wir gießen den Knaben in Bronze und verkaufen das Denkmal dem Edeka. Da ist noch alles offen.


Mein Wackelaugenkaktus hält seine Jahresruhe. Vor Ostern 2012 macht der die Augen nicht wieder auf. Um diese Jahreszeit wird er nur heilig. Er blüht still vor sich hin und lockt Bienchen an. Das erinnert mich irgendwie an was.


Genau. Nein, nicht direkt an verlassene Kinderwagen, aber so ungefähr. Vorher. Ach egal. Jedenfalls müssen die Eltern des Kindes, dem dieser Wagen gehört, einen mächtigen Treffer weg gehabt haben. Oder die waren auf der Flucht. K. A. Hoffentlich haben sie ihr Kind nicht auch irgendwo vergessen. Im Lidl womöglich. Das wäre hart für das Kleine, denn Sonntags macht der Laden zu.


Wenn das Haus in dem ich wohne mal zusammenfällt oder aus anderen Gründen unbewohnbar wird, habe ich schon eine Alternative gefunden. Bei dem Klingelschild brauche ich mir die Wohnungen gar nicht erst angucken. Das paßt schon. *g*


Das war glaube ich zum Kirchentag. Ein schönes Bild. Mit ihren Kuscheltieren bewaffnet, könnte man meinen, die sind beim Bund oder nach Wacken unterwegs. Oder beides.


Der fährt nicht nach Wacken sondern wahrscheinlich auf eine LPG im Osten. Zumindest muß der Fahrer dieses LKWs Landmaschinen- und Traktorenschlosser in der DDR gelernt haben. Den ihr Ersatzteillager in der MTS bestand ja nur aus einer Rolle Draht. Allerdings war das damals nur Weidedraht. Wenn die alle war, war auch die Ernte vorbei. Im Winter hatten sie dann genug Zeit, um sich neue Motoren zu feilen.


Gut, die Parole wurde in einem etwas unbekümmerten Deutsch verfaßt, aber der gute Wille ist erkennbar und manchmal reicht eben auch eine kleine, liebgemeinte Geste. Darüber befindet sich die freie, linksautonome Ausleih- und Kopierstation um entsprechende Aktionen musikalisch untermalen zu können. Wie man sieht, wird sie gut genutzt. Was nur Insider wie ich wissen ist, daß sich auf der CD ganz rechts eine modifizierte Form des Stuxnet-Wurms befindet. Man muß ihn nur aktivieren – Username: PENGuin, Paßwort: perfect World – und ihn die IP- oder Webadresse von dem Laden geben, den man lahmlegen möchte. Das Programm wurmt sich dann dort ein und erkennt selbständig, was sich machen läßt. Allerdings sollte man dann seinen eigenen Rechner schleunigst vom Netz trennen. Nach getaner Arbeit will der Wurm wieder nach Hause. Ein Bug, der noch behoben werden muß.


Der Kobold ist gerade dabei den Designpreis 2011 für Kindertelefone abzuräumen. Auf so etwas funktionales und unkonventionelles kommen die Kreativlinge aus der einschlägig bekannten Branche natürlich nicht. Da studieren die Herren und Damen bis zur Profilneurose im Endstadium und was kommt bestenfalls dabei raus? Ein rechteckiges Nichtssag, was der Fernbedienung für die Glotze zum verwechseln ähnlich ist. Was habe ich mit der schon angerufen ... Egal. Des Kobolds Wunderwerk ist prägnant und unverwechselbar. So sollte Industriedesign auch sein.


Hier mußte ich natürlich sofort präzise und überlegt handeln. Der Heini im Erdgeschoß war ersteinmal völlig verdattert, als ich bei ihm Sturm klingelte und ihn davon in Kenntnis setzte, das sich jemand über ihn aus dem Fenster stürzen will. Ich dachte schon, er wäre mit dieser Situation völlig überfordert – immerhin sah der aus wie ein Sozialpädagoge – aber nein, er griff ohne Rückfrage und ähnliche Fisimatenten zum Telefon und alarmierte die Polizei, die Feuerwehr, den Krankenwagen und seine Mutti. Damit sah ich meine Aufgabe als erledigt an und verkrümelte mich. Erstens kann ich kein Blut – mein eigenes – sehen und zweitens hatte ich vergessen, zu Hause das Bügeleisen auszumachen.



Komisch. Jetzt hängen dort im Viertel überall diese Plakate. So ganz unähnlich sieht mir das darauf abgebildete Konterfei nicht. Gut, wenn man bedenkt, daß der Heini mich nur ganz kurz gesehen hat, kann man das Werk als gelungen betrachten. Aber eine öffentliche Danksagung sieht anders aus. Da werde ich wohl sicherheitshalber meine Kreise woanders ziehen, auch wenn ich nie erfahren werde, was der Knabe von mir will.


Was haben wir noch? Ach ja, es stimmt schon: Man sieht sich im Leben immer zweimal. (Ach, du Sch...!!!) Auch wenn die letzte Begegnung fast 40 Jahre her ist. (Dann wäre der Heini schon jenseits jeglichen Erinnerungsvermögens ...) Meine zwei Kuscheltiere haben ihren Weg zu mir zurück gefunden. Freude. Aber wer sein frühkindliches Leid, seinen Schmerz aber auch seine Freude, mit zwei Gesellen aus Hartplaste geteilt hat, der geht, so wie ich, dem Leben vorbereitet und gestählt entgegen. Außen eine eherne, rauhe Schale und innen ein weicher Keks – daß ist das Material aus dem Kämpfer geformt werden. Hartgesottene Naturburschen die ohne ihre Kuscheltiere aus steifen Polyäthylen – ihren Fels in der Brandung – in den Wogen des Lebens hoffnungslos untergehen würden. Ich danke Euch! Ohne Euch wäre wohl nix aus mir geworden.

Samstag, 18. September 2010

Keene Bang!


Von wegen Schatzinsel und olle Stevenson ... *g* Da wird der Gemüse-Migrant an der Ecke blaß. Nein, aber nun habe ich den Spaß in die Welt gesetzt – also muß ich auch irgendetwas damit anfangen. Vielleicht eine Postpunkpopspeedmaritimfolk Band gründen? Das würde gehen. Ich bin komplett unmusikalisch. Oder eine neue Partei gründen? Von mir kommt ja auch nie etwas vernünftiges. Eine Bio-Naturkost Handelskette? Das wäre perfekt, aber viel zu ehrlich. Nein, außerdem müßte ich dann Gemüse essen. Igitt! Oder ich taufe eine Kindergartengruppe über Nacht um, und kleide sie damit in schwarze T-Shirts neu ein. Die Eltern und die SMH werden mir sehr dankbar ein. Aber der Gedanke an die T-Shirts ist nicht schlecht. Als Arbeitsschutzkleidung für meine Donnerstagsfrauenkochrunde? Oder ich gründe einen Geheimbund, einen schwarzen bitterbösen Orden. Aber die brauchen kein Logo ... höchstens für Bekennerschreiben. Ach, egal – mir wird schon etwas einfallen.

Samstag, 28. August 2010

Regenwetter – Zeit für Unfug


Welcher sorgfältige Heimwerker kennt das nicht? Da verweilt man gerade erst 3h vor dem Schraubenregal, wägt ab, prüft, kombiniert und komponiert immer neue Variationen der auserlesenen Kleinteile, um das heimige Projekt abschließend krönen zu können, da verliert die eigene Schrecksch... äh Frau die Nerven und verlangt kreischend nach dem Heimweg. So massiv gestört, kann sich kein Mann mehr konzentriert seinem Lebenswerk widmen. Das geht selbst mit jahrzehntelanger Erfahrung im autogenen Training dritten Grades nicht. Welch' geniale Regalkonstruktionspläne sind so wie bunte Blasen an der Realität, sprich Eheweib, zerplatzt, zerschellt und pulverisiert worden. Aus der Traum von der durchdachten Blumenbank, die, bei optimalen Lichteinfall, die Nachbarn grün vor Neid erblassen läßt, oder von dem massiven Raumteiler, der sich bei Bedarf auf Knopfdruck langsam gleitend, fast unsichtbar aber unüberwindlich, zwischen das Ehebett schiebt. Alles ungeschraubt bleibende Dinge nach denen die Welt giert, ihr aber vorenthalten werden, weil es den Frauen am Verständnis für metrische Gewinde fehlt.
Diese Problematik ist zwar jeder Baumarktleitung seit der Einführung der Langhausbauweise bekannt, aber erst jetzt wurde eine gut alte, aber unorthodoxe Lösung dafür wiederentdeckt. Am »Komm-gut-nach-Hause!«-Servicepunkt (Bild oben) kann jede Frau ein Shuttle nicht nur kostenlos nutzen, sondern auch der netten Vettel von Nebenan als Werbegeschenk vor die Haustür stellen.


Ein Gedanke, den andere Einkaufsmärkte dankbar aufgenommen haben. Hier läßt man sich das Utensil allerdings etwas kosten. Eine kleine Summe, die der vorausschauende Mann für seine Frau unbedingt investierend sollte. Auf den ersten Blick bekommt man scheinbar das gleiche Shuttle wie im Baumarkt. Den Mehrwert stellt das integrierte Navigationssystem dar. Für die Benutzerin nicht erkennbar, ist als feste Zieladresse »Wüste – da wo der Pfeffer wächst.« vorgegeben.


Da, wo es nur Pfeffer gibt, ist die moderne Küche nicht weit. Oder deren Helfer. Ich gebe zu, daß ich ohne eine Küchenhilfe ziemlich aufgeschmissen wäre. Aber für 1,99 Euro? Was ist denn das für ein Billigpfusch? Oder ist das die Leasingrate? Bei sekundengenauer Abrechnung? So ein Pfeffer! Eine Küchenhilfe muß so sein, wie meine eigene: Unbezahlbar! Die Frau die nach dem RG 28 kam. Codename »Connie«. Sie wurde von Haus aus multifunktional mit verschiedenen Adaptern ausgestattet, die miteinander kombinierbar sind aber trotzdem autonom arbeiten.


Stellvertretend dafür sieht man hier den Einsatz des Teigknet- und -formzubehörs im Außeneinsatz. Dieser ist problemlos möglich, weil sie nicht nur spritzwassergeschützt, sondern auch bis in eine Tiefe von 20m wasserdicht ist. Was dem Entwicklerteam als unnötiger Pfeffer angekreidet wurde. Denn, wer will schon mit seinem Küchengerät baden gehen? Erwähnenswert ist noch ihre sehr umfangreiche Rezeptdatenbank die bei Bedarf, falls doch die eine oder andere Lücke klaffen sollte, automatisch eine Verbindung zum Internet aufbaut und ihre Datensätze in bestehenden Bibliotheken ergänzt. Dabei nutzt sie ausgeklügelte Suchalgorithmen so, daß bestehende Ressourcen entsprechend abgewandelt neu kombiniert werden können. Überhaupt handelt ihr System intelligent nach Grundrichtlinien. Eine davon ist, zur Pflege und Wartung ihre eigene Wohnung aufzusuchen. Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden.


Im Moment fliegt sie gerade für 2 Monate zur Jahresüberholung in den Urlaub. Das ist zwar für mich bitter, aber ich hoffe, daß sie im Spreewald beim Paddeln ausreichend Gelegenheit findet um mal richtig auszuspannen.


Die heutige Grillparty werde ich also alleine schmeißen. »Connie« hat mir noch fix dazu einen Einkaufszettel geschmiert. Genau so ein Machwerk, wie es nur eine Frau verzapfen kann, die momentan keine Freude an ihrer Arbeit empfindet und mit ihren Gedanken schon in den Ferien ist. Was soll ich damit anfangen? Gut, er ist übersichtlich gegliedert und enthält nicht mehr Stichpunkte als ein Mann gleichzeitig erfassen und abarbeiten kann. Das erspart mir das Zerschneiden des Zettels in mehrere Teile. Aber er enthält keinerlei Mengen- und Herstellerangaben. Somit ist er für mich unbrauchbar. Außerdem: Was soll ich mit Cornflakes und Knoppers? Die Gäste damit bewerfen?


Die erwarten sowieso nichts Umwerfendes von mir. Auch nicht, daß ich wegen ihnen grille. Es sind mir die liebsten, weil pflegeleichtesten Besucher. Sie sind immer pünktlich, genügsam, lassen nichts mehr anbrennen oder umkommen und halten ansonsten die Klappe. Man kann sich mit ihnen beschäftigen, muß es aber nicht. Die liebe Verwandschaft eben. Unsterblichkeit kann für die Hinterbliebenen auch angenehme Seiten haben.


Was haben wir noch? Die Draufsicht auf den Knusperkopf des nun 4jährigen Stadtkoboldes. Was will uns der Künstler (ich!) mit diesem Schnappschuß abschließend sagen? Das die Struktur des Gedankenumrühr eines, sich in der Entwicklung befindlichen kindlichen Gehirns und die Verwirbelung eines Tornados nahezu identisch ist.

So ein Tipptourettesyndrom, wohldosiert, ist eine brauchbare Sache Octa. ;-)

Mittwoch, 30. Juni 2010

Captain Yellowbeard

Gestern trieb mich eine geheimnisvolle Macht auf meinen Dachboden. Ohne zu wissen warum, hebelte ich dort ein Bodenbrett auf. Es war glatt und schwer wie eine alte Schiffsplanke. Darunter fand ich in einem Fetzen vergammelten Segeltuchs zwei Dinge. Eine Daguerreotypie und ein zusammengefaltetes Stück Papier. Seltsam. Bei dem Photo handelt es sich eindeutig um das Abbild einer uralten Kultstätte. (Ausschnittsvergrößerung)


Deutlich sind 4 Schädel und verschiedene wertvolle Opfergaben zu sehen. Auch die Eule, daß Sinnbild für Weisheit und Klugheit, ist klar zu erkennen. Sie symbolisiert dem Betrachter genau zwei Dinge. Entweder »Du bist erleuchtet!« oder »Du hast ein Ding an der Waffel«. Zweifellos handelt sich hier um den verschollenen Hauptaltar des mythischen Tuutuu-Kultes. Dieses Rätsel war also schnell gelöst.


Der Zettel bereitete mir da schon mehr Kopfzerbrechen. Unterzeichnet ist er mit dem Stempel des Korsaren Captain Yellowbeard. Über ihn ist so gut wie nichts bekannt geworden. Das mag in einem daran liegen, daß er unter verschiedenen Namen; wie Captain Bluebeard, Captain Redbeard, Captain Greenbeard und Captain Buntbeard sein Unwesen trieb, oder aber, weil er als Pirat ziemlich erfolglos war. Sein bürgerlicher Name lautet Dietrich von der Hasze, was ihn hinlänglich als einer meiner Urahnen ausweist. Von ihm ist nur überliefert, daß er eine sehr merkwürdige Art von Humor besaß, und daß er als Vorreiter der modernen Kunst gilt. Seine Skizzen sind bahnbrechend. Ihnen fehlt jede Form von Ästhetik und sie sind völlig unverständlich. Er wird auch als sehr früher Wegbereiter der Bauhausstils gehandelt. Alles in allem ist dieser Zettel also zweifellos echt. Aber was sagt er aus? Auf ihm ist rechts unten ein Pfeil mit einem Fragezeichen eingezeichnet. Ich kam zu dem Schluß, daß es sich um einen Joke des Captains handeln muß. Es kann sich nur um die minimalistische Darstellung einer Windrose handeln, wobei das Fragezeichen für ein N also Norden steht. Somit handelt es sich um einen Lageplan. Klar. So gesehen kommt mir vieles darauf bekannt vor. Die Bäume, Wege, Brücken und das fehlen von öffentlichen Toiletten – das kann nur mein Stadtteil sein. Der Plan bestätigte – eingenordet und mit aktuellen Kartenmaterial verglichen – meinen Verdacht. Aber auf was weißt er hin? Auf die verschollene Kultstätte? Auffällig an ihm ist nur, oben rechts, die Stelle, die von vier Pfeilen (?) eingekreist wird. Ein kleiner Ausflug heute führte mich dahin.


Sofort erkannte ich in der Skulptur den versteckten Hinweis auf den Schatz (?). Die Redewendung »Weiß der Geier!« oder »Das weiß der Geier!« wird ja Captain Yellowbeard als Urheber zugeschrieben. Also quetschte ich den Vogel aus. Seine Schutzbehauptung, daß er kein Geier sondern ein Flamingo wäre, lies ich nicht gelten und nach langwierigen Verhandlungen wies er mir den Weg zu der Stelle, wo ich ungezügelt graben sollte. Diese Unternehmung leitete ich natürlich sofort ein.


Eine Übersicht zeigt mein überlegtes und planvolles Vorgehen.
1: Das Grabungsfeld. Viel Wert lege ich auf ordentliches Ausgrabungswerkzeug. Von Profis für Profis. Was sonst?
2: Ein Fußball
3: Ein Fluchtwagen
4: Die Operationszentrale


Natürlich ließ ich das Gelände durch Einsatzkräfte der Deutschen Volkspolizei abriegeln. Diese legten mir freundlicherweise auch eine Telefondirektleitung zur nächsten Notaufnahme und zum Pizzadienst meines Vertrauens.


Ich brauchte gar nicht tief graben.


Da lagen sie. Die vier Schädel. Und sonst nix. Keine wertvollen Opfergaben. Captain Yellowbeards merkwürdige Art von Humor hat sich überraschend bestätigt. Der A...!!!

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