Untergehen ist das Eine, unter der Oberfläche bleiben das Andere. ;-)
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Freitag, 24. Januar 2014

Hausmitteilung: Hilfe!


Ja, Mutti, ich habe mich gefreut. Und ja, ich hatte mir einen Spielzeugpanzer zu Weihnachten gewünscht. Aber das war 1973! Was mache ich jetzt mit dem Teil? Braucht den jemand? Für den Garten? TÜV bis 11/2015. Allerdings gilt die Straßenzulassung nur für die Ukraine, Rumänien und Nordkorea. Wie schließt man einen Panzer kurz? Ich habe den Zündschlüssel versiebt. Abschleppen geht nicht, das haben die Bullen schon probiert. Hilfe!

Mittwoch, 14. August 2013

Heute: Vogelkunde

Da immer wieder Irritationen bei der Bestimmung heimischer Vögel auffällig werden, hier die drei wichtigsten Arten im urbanen Raum:

Specht, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spechte

Eichelhäher, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eichelhäher

Wellensittich, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wellensittich

Samstag, 19. Mai 2012

Hausmitteilung – Besuch im Blog



Heute haben wir mal Besuch im Blog. Ein Nachwuchskünstler gibt uns die Ehre einen kleinen Einblick in sein aktuelles Schaffen zu nehmen. Obige Collage trägt den Titel »Sag ich dir doch nicht! Bäh!« und widmet sich der Umweltproblematik. Gekonnt arrangiert er unsere Wegwerfgesellschaft mit ihrem Konsumterror und verbindet Beides mit tiefsinniger Symbolträchtigkeit altertümlicher und moderner Stilistik einhergehend mit bewußt irreführender Typographie.


Natürlich konzentriert sich sein Wirken auch auf das allseits beliebte Thema »Kunst am Objekt«. Allerdings lehnt er einengende Konzepte dabei ab. Erst in der Gesamtheit von Raum und Zeit ließe sich so der Blickwinkel auf das Wesentliche verschärfen. In der sehr provokativen Installation »Gartenkunst – Werden und Vergehen« prangert er so rücksichtslos das sinnlose Schuften im Kleingarten zum Zwecke der Erholung und Entspannung an. Was heute grünt, ist morgen schon wieder vergammelt, dürfte die klare Botschaft sein, die dem Betrachter in das Gesicht springt.


Leidenschaftlich hat sich unser Performer der Aktionskunst verschrieben. Das Kuschelpferd – selbst im Einkaufsbeutel befindlich – wacht als Sinnbild kindlicher Naivität und Verführbarkeit hoch droben, als Flagge gehißt, über den Einkaufswagen. Gleichzeitig bietet sich ihm aber dort oben auch der Blick auf die höherpreisigen Waren in den oberen Regalfächern. Welch Widerspruch pointiert auf den Punkt gebracht! Das läßt auf eine steile Künstlerkarriere hoffen.



Dieses Mahn- und Denkmal erinnert an die vom Stein erschlagenen Geologen. Abrupt beendeter Forschergeist findet so kurz und kernig seinen Ausdruck. Das sich aushauchende Leben spiegelt sich in seinen Abschnitten wieder. Das erste Kuscheltier, die erste Lupe, das erste Baseballcape und das erste Handy: Knapper kann man ein erfülltes Leben nicht beschreiben. Der Stein wirft auch mit Fragen um sich: Wann ist mein Leben zu Ende? War es sinnvoll? Wenn ja, für wen? (Der Urheber des Werkes wurde mit einem Pfeil kenntlich gemacht.)



Produktdesign ist für ihn eher ein Abfallprodukt seiner Gestaltungskraft und Kreativität. Andere spielen in ihrer Freizeit Fußball oder musizieren in einer Band – er gestaltet eben Gebrauchsgegenstände zu seiner Erbauung. Im Moment testet er seinen »Erlkönig«, ein mobiles Funktelefon für Vorschulkinder auf seine Alltagstauglichkeit. Auf dem ersten Blick ist es von einem Speiseeis kaum zu unterscheiden. Das macht einen Sinn, ist es doch als Petze für den Undercovereinsatz in städtischen Kindertageseinrichtungen gedacht. Die Mutti zu Hause bleibt immer am Ball, während die bitterböse Erzieherin auf dem Spielplatz nichts ahnt und sich um Kopf und Kragen quasselt. Ein schöner Gedanke.

Unser Genie ist übrigens seine Exzellenz Nervzwerg der Erste und hört, manchmal, wenn er gut drauf ist, auf die bürgerlichen Namen Mauf! und Zwergie, und gehört zur Gattung der Stadtkobolde, wie man unschwer an seinen Ohren erkennen könnte. Die HfBK Dresden tut sich zur Zeit noch schwer damit, so einen aufsteigenden Stern zu immatrikulieren aber auf Dauer wird sie sich dem nicht verschließen können, wenn sie den Anschluß an den Zeitgeist nicht verlieren will. Hoffen wir für Beide das Beste und warten ab, was die Zukunft so mit sich bringt. Man darf, zu Recht, gespannt sein!

Sonntag, 6. Mai 2012

Hausmitteilung – Grillabend mit Randgruppe

Unser Eröffnungsabend der diesjährigenden Grillsaison stand unter dem Thema »Randgruppen unserer Gesellschaft, ihre Subkultur und ihre Einschätzung zur Lage der Nation«. Als Gesprächspartner haben wir uns dazu ein paar betroffene Vertreter von der Straße eingesammelt. Der Meinungsausstausch verlief etwas schleppend und einseitig, trotzdem kann man den Abend als gelungen bezeichnen. Aus konspirativen Gründen wurde die gastgebende Partei auf dem Photo anonymisiert, um unseren Ordensregeln gerecht zu werden.

Freitag, 6. April 2012

Hausmitteilung – Es ist Ostern

Und damit wieder so ein Fest, bei dem gute, alte heidnische Bräuche vom Christentum schamlos übernommen wurden. Ich meine jetzt nicht das ans Kreuz nageln und Wiederauferstehen oder andere religiöse Riten, bei denen froh gemeuchelt wird, nein, ich möchte an die helle Seite dieser Alljährlichkeit erinnern. Früher war Ostern einfach nur ein Frühlingsfest, bei dem der Göttin Ostara (Eostrae) gehuldigt wurde. Sie war die Schirmherrin der Fruchtbarkeit und des erkeimenden Lebens, wie es diese zeitgenössische Darstellung so schön versinnbildlicht.

Daher rührt auch der Eierbrauch (altgerm.: Rührei) der bis heute Bestand hat. Das Ei als Sinnbild erwachenden Lebens wird von einem Hasen (Rammler oder ein Tier, dem man die Ohren langgezogen hat) versteckt. Das ihm bunte Eier angedichtet wurden, rührt vermutlich von der naiven Phantasie (hochdeutsch: Rührseligkeit) verschiedener Kitschpostkartenmaler (u.a. A. Hitler) her. Warum er die Keimzellen verbirgt und man sie erst suchen muß, ist unklar. Man geht davon aus, daß er seine Gründe dafür haben muß. Vielleicht will er, daß man sie von einer anderen Göttergabe, der Eierhandgranate, unterscheiden kann. Warum auch immer. Eingeführt wurde diese von Ares, dem Gott der Zerstörung aber auch des Aufbaues, zur effektiven Hasenjagd. Splitterhase mit Rührei war ja seine bevorzugte Götterspeise. Auch er ist ein Gebieter über den Frühling und so macht die Eiform des Splitterbömbchens schon wieder einen Sinn.

Wir sehen, daß das Osterfest verschiedenerlei Ursprunges ist aber den Tod und das Leben in sich vereint. Wie Schwarz und Weiß, Ying und Yang, Geburt und Leben ausröcheln und damit den ewigen Kreislauf unseres Universums darstellt, was nirgendwo so bewegend wie in der Jesusstory seinen Ausdruck findet. Verraten, verkauft und ans Kreuz genagelt, um fröhlichen Urstand zu feiern, um darauf wieder verraten, verkauft usw. zu werden. Eine Geschichte, die jeder versteht, nachvollziehen kann und derer wir heute noch still gedenken. Still deshalb, weil die katholische Kirche jede Freude an einem Fest kategorisch verbietet. Dabei erfreuten sich Hinrichtungen im Namen des Herrn früher allervorzüglichster Beliebtheit. Da hatte das Volk etwas zu gaffen und der Henker ein paar neue Stiefel. Gut, die Zeiten ändern sich. Um zu morden, verbietet man halt Kondome. Das ist nachhaltiger und damit modern. Da soll noch jemand behaupten, der Vatikan geht nicht mit der Zeit. Wohin dabei, steht in seiner Historie.

Aber geblieben ist ihr Anliegen, jedem das Fest, oder eigentlich jeden den Tag, zu versauen. Deswegen darf zum Karfreitag nicht gejubelt und getanzt werden, deswegen wird Ostara so erotisch dargestellt wie ein 250kg schwerer Klops aus Gammelfleisch, und deswegen darf der Beischlaf an diesem Tag nur unter Schmerzen vollzogen werden. Letzteres ist kein Zugeständnis an die Genossen vom BDSM-Zirkel, sondern die Projektion des eigenen Krankheitsbildes führender Flagellanten in ihre Umwelt. Ob gläubig oder nicht. Da greift das Gleichheitsgebot. Nun gut. Erfreuen wir uns noch schnell an zwei Stimmungsbildern und dann am Konterfei ...

... meines Wackelaugenkaktusses.

Wie jedes Jahr, macht er die Glubschies nur zu Ostern auf. Das es jedes Jahr immer mehr werden, ist für mich kein Grund zur Beunruhigung. Mein Fanblock wächst ja auch stetig an und dagegen sind seine 22 Köpfe (ein paar davon sind auf diesen Bild nicht zu sehen) in der Minderzahl. Das quasseln habe ich ihnen unter Androhung schwerer Kompoststrafe auch verboten. So gesehen, passt er auch gut zu Ostern. Er vermehrt sich, und hält dabei die Klappe. Als Waffe ist er übrigens auch gut geeignet. Lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen verübt er sein Massaker. Einmal in ein Schlafzimmer gestellt, gibt es kein Entrinnen. Allerdings nur für Leute mit einer handfesten Paranoia im Oberstübchen. Die springen. Womit wir wieder beim Leben und dem Tod, also dem Osterfest wären. Die Frühlingsgötter mögen mit euch sein.

P.S.: Ein wissenschaftlichen Nachweis über die Existenz der germanischen Göttin Ostara ist nie gelungen. Auch in der nordischen Sagenwelt gibt es keinen Hinweis auf sie. Vermutlich hat es sie nie gegeben.

Freitag, 24. Februar 2012

Hausmitteilung – Absinth war gestern


Muß ich dazu noch etwas tippen? Eigentlich nicht. Mein Dauergrinsen leuchtet seit heute Nachmittag von Cotta bis zum Horizont und zurück.

Wirkt das gleich? Gibt’s bei Frauen ab 30 etwas zu beachten? Ob man das Zeug auch mixen kann? Wenn man pro Liter Tee 9g Kochsalz beimischt, taugt es auch als Infusionslösung. Das wäre der direkte Weg in die weibliche Birne. Was passiert, wenn man einer Frau damit einen Tropf legt und im Fernsehen kommt gleichzeitig ein Schmachtfetzen? Kochen werde ich das Zeug! Literweise! Nein Kesselweise! Im Garten! Da können sie dann drumherumtanzen!


Die Gegenmittelchen gibt’s ja auch dazu. Oder sind das Komponenten? Reiche ich ihnen »Heiße Liebe« zuerst und dann »Träum schön«? Oder umgekehrt? Oder soll ich es mixen und »Pure Lust« 1:1 dazu schmuggeln? Wieso gibt es kein »Richtig schmutzigen Sex«? Es soll ja nicht heißen, ich würde den Frauen nichts gönnen. *ggg*

Absinth war gestern Mädels ...

Freitag, 14. Oktober 2011

Hausmitteilung – fasten seat belt


SPANNENDMACH! So, ich muß erstmal mit dem Octa in Sachen Werbung gleich ziehen und gewähre mal einen Blick in meine Schreibstube. Man sieht meine professionelle Ausrüstung: Fachliteratur zum Nachschlagen, Tabak, Kaffee, Mac. Es kann also nix schief gehen. Nebenbei lasse ich mich von Motivationsmusik berieseln.

Donnerstag, 15. September 2011

Hausmitteilung - Lagebericht Technik


Die Lage ist noch angespannt aber übersichtlich. Mein Portal zur Anderwelt sichert im Moment das Powerbook Titanium. Das heißt, was davon noch geht. Für die kaputte Tastatur ist mein altes Schreibdingsda eingesprungen, auf dem nur die Leertaste unpässlich ist. Den Part des Displays muß der Zweitmonitor meiner alten Würgstäschen übernehmen, weil ein Kabelbruch die kontinuierliche Versorgung des LCD mit Signalen verhindert. Nicht zu sehen ist mein zerlegtes Alu-book, was auf ein neues Inverterboard aus Hamburg wartet, das es wahrscheinlich auch wieder killt.

Seit 1993 nutze ich nun Macs und bis heute brauchte ich weder ein Ersatzteil noch sonst irgendwie Hilfe von außen. Meine Macs sind friedlich an Altersschwäche entschlafen, nachdem sie schon im Ruhestand waren. Aber Heutzutage? Na gut, immerhin kann ich wieder tippen.

Und wer jetzt fragt, ob wenigstens mein Lochstreifenlesegerät noch geht, bekommt ein paar auf die Nuss und Besuch von der Defekthexe!

Donnerstag, 11. August 2011

Hausmitteilung – interner Kurzbericht


Da Tantchen vertretungsweise als Special-Guest einspringen mußte, haben wir auch gleich ihren diesjährigen Geburtstag gefeiert. Wann der wirklich ist, weiß ja keiner und Tantchen ist da flexibel. Ob sie dieses Jahr wirklich nur einmal Geburtstag hat, ergibt sich noch.
Wie gesagt, gab es meine Kultrouladen, Rotkraut wurde von CN »Connie« nach einem überlieferten Geheimrezept zubereitet und um die Klöße kümmerte sich Frau Rot-Weiß-Erfurt. Was soll ich sagen – es war legggor!

Nun folgt noch ein bißchen quatschen und gut gekühlten Rosé trinken. Letzteres übernimmt Frau R-W-E.

Das bei uns Diskretion schwarz geschrieben wird, sieht man an den schicken Channel666-Sonnenbrillen. Die Teile sind wirklich überaus praktisch. Da kann man auch Strom sparen und im Dunklen speisen – den Unterschied merkt man nicht.

Mittwoch, 10. August 2011

Hausmitteilung - special guest


Unbestätigten Gerüchten zu Folge erwarten wir morgen, zu der wöchentlichen Kollektivberatung des Kommandos 8. April, einen Special Guest aus dem Nachbarblog. Ich fordere daher um besondere Aufmerksamkeit bei der Kleidungswahl und bitte um Verständnis, da bei diesem besonderen Anlaß keine Blutdruckmessungen durchgeführt werden können. Ich bedanke mich im voraus für eure Kooperation.

Zeit und Ort auf Anfrage via ICQ oder Mail.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Hausmitteilung – zum Vergessen


Tut mir leid, aber ich kann nicht anders: Immer wenn ich so etwas sehe, erfüllt mich naive, kindliche Freude, die ich teilen muß.

Freitag, 8. Juli 2011

Hausmitteilung – zur Andacht


Wackelaugenkaktus war Gestern, Stielaugenkakteen sind Heute.


Damit der mal ein bißchen die Guckeln aufmacht, habe ich ihm eine gut gekühlte Flasche Rosè zur Seite gestellt.


Aber nun guckte der richtig hilfebedürftig und seine Augen trichterten mich förmlich an. Als verantwortungsvoller Kakteenbesitzer spendierte ich ihm nur die halbe Flasche ...


... und es wurde ein lustiger Abend mit ausgewalzten Erinnerungen der letzten Jahren. Unglaublich, was der noch alles wußte ...


Im vorigem Jahr blühte sein Kumpel auf. Der war auch nicht ohne.


Da bin ich einen halben Kasten Bier losgeworden. Der hat sich das Zeug nur so reingeschüttet. Da war ich froh, daß keine neunköpfige Raupe in meinem Blumentopf wächst, sondern nur ein achtäugiger Kaktus. Wenn der dieses Jahr auch die Äuglein aufmacht – hallelulja! Ich höre den schon quasseln ... Gut, da gehe ich mal Bereitschafts-Bier holen.

Montag, 2. Mai 2011

Hausmitteilung – zum Dingsda


Man sieht sich im Leben immer zweimal. Das gilt scheinbar auch für alte Photos. Am 15.09.2001 wurde mir diese Aufnahme von meinem Brieffreund ***, Deckname Hodscha Ibn Al-Dschasiera zugespielt, und heute krame ich dieses Zeitdokument wieder heraus, weil ich es nun der Weltöffentlichkeit nicht mehr vorzuenthalten brauche. Der Knabe wurde eben einem US-amerikanischen Schnellgericht vorgestellt, und nach alttestamentarischen Grundsätzen seiner Strafe zugeführt.

So weit, so gut. Jetzt werden eben andere Dienstzimmer renoviert, und das Thema innere Sicherheit wird wieder eine Dunstglocke auch über deutschen Schreibtischen bilden. Warten wir ab, was passieren wird.

Sonntag, 1. Mai 2011

Hausmitteilung – zur Maifeierlichkeit


Auch in diesem Jahr ist es mir gelungen, durch mehrere Wirkungstreffer die linksautonome Häuserkampfbrigade Dresden-West bei ihrer traditionellen Maifeierlichkeit in die Flucht zu schlagen, und damit des Stadtkoboldes (Kampfname: Mauf!) Fuhrpark vor dem Abfackeln zu bewahren. Ruhm und Ehre der klassischen Gefechtsausbildung der bewaffneten Organe der DDR!

Hier noch ein Augenzeugenbericht von der leider erfolglosen Verfolgungsjagd:

Dienstag, 12. April 2011

Hausmitteilung – allgemeine/besondere Danksagung


Mein Dank gilt allen Teilnehmern unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung und besonders dem Special-Guest Peg, die keine Mühen gescheut hat (Tankstelle aufgekauft, Mann überzeugt), um hier, bei uns, für 2 Stunden aufzuschlagen. Es war schön, dich mal wieder zu sehen.

Der Danksagung schließen sich vorbehaltlos an: Frau Rot-Weiß-Erfurt und CN »Connie«

Donnerstag, 7. April 2011

Hausmitteilung – Bericht zur Testphase/E-Fall


Die geplante Testphase mußte gleich dem Ernstfall weichen. Nach der gestrigen, spielerischen Begegnung zwischen den beiden Fußballgiganten Dynamo Dresden und dem FC Rot-Weiß-Erfurt, der für die gastgebenden Kämpen der SGD etwas nachteilig verlief, wurde ich von Frau Rot-Weiß-Erfurt via ICQ darüber informiert, daß sie den Spielausgang und damit das Endergebnis begrüßt und dies zum Anlaß nimmt etwas zu feiern. Im Original las sich das in etwa so: »BAAAAAAARRRDDDIIEEEEE!«. Dann brach der Kontakt abrupt ab. Erfahrungsgemäß pflegt sie dann in einen Baumarkt ihrer Wahl zu fahren und auch dort zu nächtigen. Da muß man sich keine Sorgen weiter machen. Allerdings fällt mir am nächsten Morgen die Aufgabe zu, sie dort wieder herauszuholen. Sonst habe ich mir immer einen halben Wolf gesucht ehe ich der Frau wieder habhaft werden konnte. Aber heute: Kein Problem! Dank ihren schicken neuen Rucksack hatte ich sie sofort am Kanthaken. (siehe oben) Blöd nur, daß die Preistafeln auch in orange gehalten sind. Ohne Brille hätte ich mir beinahe so ein Teil unter den Arm geklemmt und die Frau wäre im Baumarkt verblieben. Aber zur Fehlerkorrektur sind ja Testphasen da und es ist ja alles gut gegangen. *g*

Montag, 4. April 2011

Hausmitteilung – zur allgemeinen Freude


Die B/A-Kammer gibt bekannt: Es ist vollbracht! Die Verteilung der guten Stücke erfolgt zu unserer Jahreshauptversammlung. Mein Dank gilt Mutti, der Spenderin des Stoffes (@Mali: Keine Panik! Deinen habe ich nicht zerschnippelt), der Nähmaschine und vor allem dem Schneider der Roten- bzw. der Sowjetarmee für die Inspiration.

Samstag, 2. April 2011

Hausmitteilung – zur Anteilnahme


Was sehen wir? Im Hintergrund dümpelt ein temporär blühender Busch vor sich hin. Er versinnbildlicht sehr authentisch die Kurzweiligkeit und Vergänglichkeit weiblicher Frische und deren anmutigen Liebreiz. Bald – morgen – werden seine Blüten bräunlich schrumpelnd fallen, und er wird nur noch wild wuchernd die Landschaft verdunkeln. Ergötzen wir uns heute an seinem Anblick, im Gedenken der Tatsache, wie kurz dieser sein wird.

Rechts dringt mahnend eine Mauer aus gebrannten Ziegeln ins Bild. Sie gehört zu einem Gebäude, welches seine Blütezeit schon längst hinter sich hat. Ein von der Sonne verblichenes und vom Regen verwaschenes Maklerschild ruft seit Jahren unerhört ins Land. Niemand wird sich seiner erbarmen. Irgendwann wird es unter dem Schutt begraben werden, den das Haus hinterläßt, wenn es endgültig zusammenbricht.

Tote Briefkästen schauen mit leeren Augen erwartungsvoll dem bunten, vor Lebensfreude sprühenden Treiben auf der Straße zu. Nebenan warten Klingeln vergebens auf eine zärtliche Berührung, auf das Gefühl, eine frohe Botschaft in das alte Haus übermitteln zu dürfen. Kraft- und stromlos bleichen sie im Wandel der Zeit.

Der Zaun, einst umfassende Zierde für den im Schein der Sonne des Lebens stehenden Neubaus, grenzt nichts mehr ab. Die Zeiten der goldenen Umfriedung liegt im Dunkel der Geschichte. Geschichte, die niemanden zur Ehre gereicht. Stumm und fahl zerbricht er an sich selbst. Nur Algen und Moos, vom Regen der Traurigkeit genährt, geben ihm noch etwas Farbe.

Hat Tschernobyl, hat Fukushima oder Biblis eine Hausnummer? Verdienen ausgebrannte Reaktoren mit überreagierenden Brennstäben eine? Wenn ja, dann ist es die Nummer 3, wie sie an dieser Ruine zu sehen ist. Die 3 steht für den GAU, den jede Frau erlebt, wenn sie früh aufwacht, und der kleine und große Zeiger des Lebens erst auf der 3 und im Quantensprung danach auf der 0, auf dem Nichts, unwiderruflich stehen bleibt. Festgefressen im Rost stagnierender Zellteilung quietscht das Uhrwerk und des Zeigers Schatten schreibt, nein, er fräst ein »Game Over« in ihr Antlitz. Nur radioaktive Stoffe erreichen ihre Halbwertszeit strahlend.

Was ich damit sagen will: Frau Rot-Weiß-Erfurt und CN »Connie« feiern heute ihren Geburtstag. Standes- und dem Anlaß gemäß in einer Wüstung, in der es keine Bäume mehr, aber dafür jetzt zu viel Wasser gibt. Möge Eure Feier gelingen und meine, unsere Glückwünsche hoch übers schattenlose Land Euch zufliegen. Kurz: Alles erdenklich Liebe und Gute!

Blümchen gibt es natürlich auch.